Datenschutzinformationen
für
die E-Learning-Plattform “ilias“
Begriffe
Für die Zwecke der nachfolgenden Datenschutzinformationen gelten die folgenden Begriffe, wobei sich alle Personenbezeichnungen auf alle Geschlechter und die damit verbundenen Sprachformen beziehen und stets mit dem Zusatz “m/w/d” zu verstehen sind:
1.
Verantwortliche. Verantwortliche für die Datenverarbeitung ist der Bundesverband der
Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD)
e.V., Fasanenstraße 85, 10623 Berlin, E: info@energieagenturen.de, T: +49 (0)
30/29 33 30 – 66, F: +49 (0) 30/29 33 30 – 99, Vorstandsvorsitzender: Marko
Mühlstein, Datenschutzbeauftragte: STANHOPE Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, request@thenextstanhope.de.
2.
Betroffene. Betroffene sind alle
natürlichen Personen, die die
E-Learning-Plattform „ILIAS“, die die Verantwortliche anbietet, nutzen.
3.
Personenbezogene
Daten. Das sind alle Informationen, die mittelbar
oder unmittelbar Rückschlüsse auf natürliche Personen, mithin menschliche Wesen
zulassen.
4.
Verarbeitung
personenbezogener Daten. Das ist jedweder aktive oder passive Umgang mit
personenbezogenen Daten, von der Erhebung über die Kernverarbeitung bis zur
Löschung.
5.
Einwilligung. Das ist eine nachweisbare Willenserklärung, mit der die Betroffenen einer konkreten
Datenverarbeitung freiwillig und vorab zustimmen.
Hinweise an die Betroffenen
(1) Die Betroffenen haben mit Blick auf die zu ihrer Person gespeicherten Daten folgende Rechte: Das Recht auf Auskunft, das Recht auf Berichtigung unrichtiger Daten, das Recht auf Löschung von Daten, für die es keinen Aufbewahrungsgrund mehr gibt, auf Einschränkung der Verarbeitung sowie auf Datenübertragbarkeit. Ferner haben sie das Recht, sich bei der für die Verantwortliche zuständigen Aufsichtsbehörde zu beschweren.
(2) Beruht die Verarbeitung auf einer Einwilligung, können die Betroffenen ihre Einwilligung jederzeit und mit Wirkung für die Zukunft widerrufen; etwa durch formlose Nachricht an einen der o.g. Kontaktkanäle (vgl. Begriffe / Verantwortliche).
(3) Beruht die Verarbeitung auf einem berechtigten Interesse, mithin auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO, können die Betroffenen der Verarbeitung
jederzeit widersprechen; etwa durch formlose Nachricht an einen der o.g.
Kontaktkanäle (vgl. Begriffe / Verantwortliche).
Falls der Widerspruch begründet ist, wird die Verarbeitung beendet. Sofern das
berechtigte Interesse im Direktmarketing liegt; ist der
Widerspruch stets begründet.
(4) Eine automatisierte
Entscheidungsfindung, einschl. Profiling, findet nicht statt.
(5) Eine rechtliche Verpflichtung zur Verarbeitung besteht nur, sofern nachfolgend auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO Bezug genommen wird.
(6) Sofern nachfolgend eine
Datenverarbeitung beschrieben wird, heißt das nicht, dass die Betroffenen einen
irgendwie gearteten Anspruch auf die damit verbundenen Handlungen haben (z.B.
Medienaufnahmen, Bewertungen). Die Ansprüche des Betroffenen ergeben sich aus
den Absätzen 1 bis 3 dieses Abschnitts. Die nachfolgend dargestellten
Datenverarbeitungen beschreiben nur mögliche Handlungsweisen, die aber nicht
auf alle Betroffenen zutreffen.
(7) Sofern
personenbezogene Daten an Stellen außerhalb der Europäischen Union übermittelt (Drittland) werden, muss die Verantwortliche ergänzende
Schutzgarantien nach Artikel 44 ff. DSGVO mitteilen. Beruft sich die Verantwortliche auf
· Artikel 45 DSGVO, bedeutet dies, dass die empfangende Stelle in einem
Land, Gebiet oder spezifischen Sektor sitzt, zu dem die EU-Kommission
beschlossen hat, dass es ein angemessenes Datenschutzniveau bietet.
· Artikel 46 DSGVO i.V.m.
EU-Standardvertragsklauseln beruft, bedeutet dies, dass sich die empfangende
Stelle vertraglich dazu verpflichtet hat, die Grundsätze des
EU-Datenschutzrechts zu achten und dies auf Grundlage eines Mustervertrages der
EU-Kommission.
· Artikel 47 DSGVO beruft, bedeutet dies, dass die empfangende Stelle sich
verbindlichen, internen Datenschutzvorschriften unterworfen hat, die von einer
in der EU sitzenden Aufsichtsbehörde genehmigt wurden.
·
Artikel 49
Absatz 1 lit. a DSGVO beruft, bedeutet dies, dass die
Betroffenen in Kenntnis aller Risiken der Datenübermittlung in ein Drittland
zugestimmt hat.
Erwartbare Standarddatenverarbeitung
Veränderungen bei der Datenverarbeitung
Sofern die Verantwortliche die Art und Weise der Datenverarbeitung verändert,
insbesondere neue Empfänger einsetzt, wird sie die Betroffenen per E-Mail über
die Veränderung informieren; dies, indem sie die aktualisierten
Datenschutzinformationen übermittelt. Zweck ist die Erfüllung der
Transparenzpflichten nach der DSGVO (Artikel 12 bis 14 DSGVO). Rechtsgrundlage
ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO.
Ansprüche, Rechte und Konflikte im
Vertragsverhältnis
(1) Sofern die
Betroffenen ihre Rechte nach
der DSGVO oder anderen rechtlichen Vorschriften (einschl. vertragliche
Ansprüche) geltend machen, verarbeitet die Verantwortliche die Daten, um diese
Ansprüche zu prüfen und ggf. zu erfüllen. Zweck ist die Prüfung von bzw. die Reaktion auf die Ansprüche, einschließlich der
Erfüllung oder Zurückweisung der Ansprüche. Rechtsgrundlage
ist Artikel 6 Absatz 1 Satz lit. f DSGVO, wobei das
berechtigte Interesse aus der Natur des jeweils geltend gemachten Rechts folgt.
(2) Im Fall
eines rechtlichen Konflikts zwischen den Betroffenen und der Verantwortlichen
werden die Daten verarbeitet, um entsprechende Erklärungen abzugeben (z.B.
Geltendmachung von Forderungen) und ggf., um einen externen Rechtsrat
einzuholen. Hierbei werden folgende Daten verarbeitet: Name, Kontaktdaten,
sämtliche Vorgänge, die im Zusammenhang mit dem rechtlichen Konflikt stehen.
Die Verarbeitung dient der Wahrnehmung externer, rechtlicher Beratung/Betreuung
sowie Ausübung eigener Rechte der Verantwortlichen. Rechtsgrundlage ist Artikel
6 Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO, wobei das berechtigte
Interesse aus den vorgenannten Zwecken folgt.
Aufbewahrung und Löschung
(1) Nach Ende des Beschäftigungsverhältnisses
werden alle vorgenannten Daten, die noch gespeichert werden, aufbewahrt.
Insoweit hinsichtlich der Aufbewahrung ergeben sich Zweck und Rechtsgrundlage
aus der unten stehenden Auflistung der
Aufbewahrungszeiträume (Absatz 2)
(2) Es gelten folgende Aufbewahrungszeiten:
·
Interne Aufzeichnungen, die keine
Buchungsbelege sind (z.B. Jahresabschlüsse), sind 10 Jahre aufzubewahren,
beginnend mit dem 31. Dezember des Kalenderjahres, in dem das jeweilige
Dokument entstanden ist. Die Verarbeitung dient der Erfüllung einer rechtlichen
Verpflichtung und beruht auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit.
c DSGVO i.V.m. § 147 AO, § 257 HGB.
·
Buchungsbelege sind 8 Jahre aufzubewahren,
beginnend mit dem 31. Dezember des Kalender Jahres, in dem das jeweilige
Dokument entstanden ist. Die Verarbeitung dient der Erfüllung einer rechtlichen
Verpflichtung und beruht auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit.
c DSGVO i.V.m. § 147 AO, § 257 HGB.
·
Daten der geschäftlichen Kommunikation (z.B.
Kundenbriefe) und sonstige steuerrelevante Unterlagen sind 6 Jahre
aufzubewahren, beginnend mit dem 31. Dezember des Kalender Jahres, in dem das
jeweilige Dokument entstanden ist. Die Verarbeitung dient der Erfüllung einer
rechtlichen Verpflichtung und beruht auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO i.V.m. § 147 AO, §
257 HGB.
·
Daten, die entstehen, wenn die Betroffenen
datenschutzrechtliche Ansprüche gegenüber dem Verantwortlichen geltend machen,
werden für drei Jahre aufbewahrt, beginnend mit dem 31. Dezember des
Kalenderjahres, in dem die Verantwortliche hierauf reagiert. Die Verarbeitung
dient der Wahrung des Interesses, sich gegen Ansprüche zu verteidigen und
beruht auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO,
wobei das berechtigte Interesse aus dem o.g. Zweck folgt. Die Dauer des
berechtigten Interesses folgt aus den Verjährungsvorschriften für
Schadenersatzansprüche (§§ 195, 199 Absatz 1 BGB) und ergänzend aus den
Verjährungsvorschriften des Ordnungswidrigkeitenrechts (§ 31 Absatz 2 Ziffer 1
OWiG i.V.m. Artikel 83 DSGVO).
·
Daten, die entstehen, wenn die Betroffenen
sonstige Ansprüche gegenüber der Verantwortlichen geltend machen, werden für
drei Jahre aufbewahrt, beginnend mit dem 31. Dezember des Kalenderjahres, in
dem der Verantwortliche hierauf reagiert. Die Verarbeitung dient der Wahrung
des Interesses, sich gegen Ansprüche zu verteidigen und beruht auf Artikel 6
Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO, wobei das berechtigte
Interesse aus dem o.g. Zweck folgt. Die Dauer des berechtigten Interesses folgt
aus den Verjährungsvorschriften für Schadenersatzansprüche (§§ 195, 199 Absatz
1 BGB).
·
Daten, die auf einer Einwilligung beruhen,
sind bis zum Widerruf der Einwilligung bzw. bis zum Wegfall des mit der
Verarbeitung verbundenen Zwecks aufzubewahren, je nachdem, was früher eintritt.
Die Aufbewahrung dient dem mit der Einwilligung verbundenen Zweck und beruht
auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. a DSGVO.
·
Daten, die die Erteilung der Einwilligung
beweisen, sind 2 Jahre aufzubewahren, beginnend mit dem Zeitpunkt des Widerrufs
der Einwilligung oder des Wegfalls des Zwecks, je nachdem, was früher eintritt.
Die Verarbeitung dient der Wahrung des Interesses, sich gegen Ansprüche zu
verteidigen und beruht auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit.
f DSGVO, wobei das berechtigte Interesse aus dem o.g. Zweck folgt. Die Dauer
des berechtigten Interesses folgt aus den Verjährungsvorschriften des
Ordnungswidrigkeitenrechts (§ 31 Absatz 2 Ziffer 1 OWiG i.V.m.
Artikel 83 DSGVO).
Außergewöhnliche Datenverarbeitung
Externes Webhosting
Die Verantwortliche setzt einen externen Webhoster ein,
der die Internetseite darstellt und die dafür technisch erforderlichen Daten
verarbeitet. Hierbei verarbeitet sie die folgenden Daten: IP-Adresse, Datum und
Uhrzeit der Anfrage, Zeitzonendifferenz zur Greenwich Mean Time (GMT), Inhalt
der Anforderung (konkrete Seite), Zugriffsstatus/HTTP-Statuscode, jeweils
übertragene Datenmenge, Internetseite, von der die Anforderung kommt, Browser,
Betriebssystem und dessen Oberfläche, Sprache und Version der Browsersoftware.
Zweck ist die Darstellung der Internetseite. Rechtsgrundlage ist Artikel 6
Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO, wobei das berechtigte
Interesse aus dem o.g. Zweck folgt.
Login-Bereich „E-Learning“
Auf dieser
Internetseite haben die Betroffenen die Möglichkeit, sich für die Nutzung eines
internen E-Learning-Bereichs zu registrieren, sich anschließend darin
einzuloggen und sich schlussendlich wieder abzumelden. Wenn sie sich zum
internen Bereich registrieren, erhebt die Verantwortliche dabei die Daten, die
die Betroffenen im Rahmen des Registrierungsprozesses angeben (in der Regel:
Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse, Benutzername, Passwort, Rolle im Projekt -
z.B. “Admin”, “Stromsparhelfer*in”, „Trainer*in“ -,
Standortzuweisung/Regionen). Innerhalb des internen Bereichs registriert die
Verantwortliche Handlungen der Betroffenen, soweit dies erforderlich zur
Bereitstellung des internen Bereichs mit seinen Funktionen erforderlich ist (je
nachdem, was die Betroffenen bereitstellen: Profilbild, Kontaktdaten,
Geburtsdatum, Anrede, IP-Adresse - für Sicherheitszwecke, z. B.
Login-Protokollierung -, Kommentare oder Bewertungen zu Lernmaterialien,
Anmeldung/Teilnahme an Schulungen, Nachrichten an andere Nutzer*innen (es
existiert ein internes Nachrichtensystem). Zweck ist die Bereitstellung der E-Learning-Inhalte.
Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. b
DSGVO.
Videos
Auf der Internetseite sind Plugins eines Videoportals
eingebunden. Bei jedem Aufruf einer Seite, die ein oder mehrere Videoclips
anbietet, wird eine direkte Verbindung zwischen dem Browser der Betroffenen und
einem Server des Videoportals hergestellt. Weitere Details befinden sich unten
bei den Angaben zu den Drittanbietern. Hierbei werden die folgenden Daten
verarbeitet: cookie-basierte Daten, die folgende
Informationen transportieren: (1) Information, dass die Betroffenen diese
Internetseite (ggf. auch die konkrete Unterseite) besucht haben, (2)
Information, dass ein bestimmtes Video angeklickt wurde. Weitere Details
befinden sich unten bei den Angaben zu den Drittanbietern. Zweck sind
Darstellung von Videos, die Optimierung dieser Internetseite und die verbesserte,
werbliche Ansprache der Betroffenen. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1
Satz 1 lit. a DSGVO.
Empfänger
Behörden der Finanzverwaltung:
Als Empfängerkategorie werden die Behörden der Finanzverwaltung benannt,
die zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen auch personenbezogene Daten der
Betroffenen erhalten, etwa in steuer- und sozialversicherungsrechtlich
relevanten Dokumenten.
Gerichte:
Als Empfängerkategorie werden Gerichte benannt, die in Wahrnehmung
berechtigter Interessen der Verantwortlichen auch personenbezogene Daten der
Betroffenen erhalten, etwa in gerichtlichen Auseinandersetzungen (z.B.
Kündigungsschutzklage, Schadenersatzklage, …)